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tiefgekühlte Backwaren

Kundenrezepte mit Blätterteig

Liebe Kunden!

Diese Woche haben uns zwei Rezepte erreicht, die so liebevoll mit der Hand geschrieben waren, dass es uns wirklich gerührt hat. Wir finden, dass sie Beachtung, verdienen, deswegen wollen wir sie Ihnen nicht vorenthalten.

Wir selbst sind noch nicht zum Probieren gekommen, aber vielleicht versuchen Sie es und schicken uns das Testergebniss oder ein Fotos dazu?! Als Osterschmankerl?

Wir würden uns freuen!

Hier ein Vorschlag von einer Dame aus Winnenden:

Pikante Banane im Blätterteighörnchen

für 600 g Blätterteig, also 2 Päckchen Moin Blätterteig

4 EL mittelscharfer Senf

1 El Sahne

1 feingehackte Zwiebel

1 TL Curry

schwarzer Pfeffer , nach Belieben etwas Tabasco

8 kleine oder 6 vollreife Bananen

Ob aus den Zutaten ein Füllung zusammengerührt wird, oder die Teigplatten erst mit Senf bestrichen und dann belegt werden, konnten wir leider noch nicht in Erfahrung bringen. Das bleibt also Ihnen überlassen.

Nach dem Belegen bzw. Füllen, Teigplatten diagonal in zwei Dreiecke schneiden , aufrollen und zum Hörnchen Formen.

Ränder mit Eiweiß bestreichen und mit dem Messer oben 2 x einritzen.

 

Und eine Dame aus Bodenwöhr schickte uns folgende Empfehlung, schlicht und herzhaft:

Herzhafte Füllung für Tarteletts, Hörnchen und Taschen

Rinderhack (natürlich Bio)

gewürfelte Zwiebeln in Butter oder Öl braten

nach Belieben mit Knoblauch

salzen und mit grünem Pfeffer würzen

abkühlen lassen

Blätterteig füllen und knusprig backen.

Frau B. empfiehlt etwa 10-15 Minuten länger backen als ungefüllt.

Einfach mal ausprobieren!

Wir wünschen guten Appetit dazu!

brigitta sui dschen mattke

Das richtige Maß für 2012!

Liebe Kunden!

Das neue Jahr ist schon nicht mehr ganz neu und für uns herangebraust wie die Sonnenstürme, die zur Zeit für große Bewegung sorgen. Rainy days bei uns im Norden laden zwar nicht gerade zur Bewegung im Aussen ein, das wird aber durch die Bewegung im Inneren mehr als wettgemacht.

Was bewegt uns:

„ ..wie die Erde Stern kann werden..“ so heisst es in den Texten des Dreikönigsspiels. Eine große Frage, die wir uns aber wie sicherlich viele von Ihnen täglich neu stellen. Wie können wir in der täglichen Arbeit dafür sorgen, dass jeder auf seine Weise sich aufrichten und ins Leuchten kommen kann.

Wie können wir verhindern, in den Anforderungen des Alltags unterzugehen? Das eigene Maß zu kennen ist dabei immer wieder unser Thema. Wo sind unsere Möglichkeiten, wo unsere Grenzen? Was können wir  als mittelständisches Unternehmen bewegen?

Die Gründung von Glückstadt verdankt sich einer Vision des Dänenkönigs Christian IV, der den Traum einer Metropole träumte. Heute träumen die schleswigholsteinischen Politiker den Traum von der Sanierung der kommunalen Kassen durch Glücksspiel.

Da braucht es gesunde Gegenbewegungen. Deswegen werden wir uns dieses Jahr versuchen stärker regional zu engagieren, z.B. mit der Biobrotboxaktion mit gesundem Frühstück für Kinder in Glückstadt. Und vielleicht schaffen wir es auch mal einen Bioladen vor Ort auf den Weg zu bringen.

Im Moment stehen wir gerade auf die Biofach, der Welt größten Biomesse in Nürnberg, wo wir dieses Jahr unsere Neuheiten präsentieren. Diese können Sie sich auf unserer Startseite anschauen: unsere leckeren Roggenpizzas und unsere 4 Sorten Krustis in einer neuen attraktiven Verpackung.

Auf jeden Fall gibt es auch in 2012 wieder gutes Essen von uns für Sie und wir freuen uns, wenn unsere Qualität auch weiterhin von Ihnen geschätzt wird.

Einen guten Start in dieses schon nicht mehr ganz frische Jahr wünscht Ihnen ganz herzlich

 

brigitta sui dschen mattke und das gesamte Team von Moin

 

zeige deine wunde

Weihnachten 2011
Liebe Kunden, Lieferanten und Freunde von Moin!
Wie jedes Jahr, will ich Ihnen gerne ein bißchen erzählen, wo wir stehen.

Wo kommen wir her, was ist unser Antrieb, wie war das Jahr, was haben wir geschafft, was ist verloren gegangen, und natürlich: Wo geht die Reise für uns hin?
Was ist unser Ziel und wie gelangen wir dorthin?
Haben wir Einfluss auf die Geschwindigkeit der Reise, auf die Qualität?
Im Herbst diesen Jahres habe ich mir zwei Wochen Auszeit genommen, die ich
in Finnland in einem einsamen Haus am See verbracht habe.
Die Erfahrungen und Überlegungen in dieser Zeit führten mich zu folgenden
Fragen: Wie komme ich eigentlich zu dem, was ich tue?
Woher kommt meine starke Sehnsucht nach der Qualität von Essen?
Was hat diesen Impuls eigentlich ausgelöst?
Verbunden mit einem Schmerz erinnerte ich mich an das gute Essen in meiner
Ursprungsfamilie. Wir hatten wenig Geld und meine Mutter bestellte einen
Schrebergarten. Dort baute sie Erdbeeren, Bohnen, Kartoffeln und eine große Vielfalt Gemüse und Obst an und pflegte sie. Ich war sehr oft dabei und genoß diese Obhut, das Leben mit all dem Wachsen und Gedeihen, und dann das gut gekochte Essen, gekocht und zubereitet in Gemeinschaft. Das war für mich Vertrauen und Geborgenheit pur. Dann kam der Bruch, die Wunde.
Meine Mutter entschied sich, in eine Papierfabrik arbeiten zu gehen.
Der Garten wurde zuviel, das Kochen ging verloren. Nun gab es Fertigessen aus Aluminiumschalen, zubereitet in einer Großküche.
Da in der Wunde, im Schmerz über diesen Verlust entstand der Impuls, die starke Sehnsucht nach dem Verlorengegangenem. Diese Erfahrung liegt nun 41 Jahre zurück und was ist daraus entstanden:
Das Unternehmen Moin Bio ( in diesem Jahr mit 25 % Umsatzzuwachs)
Das leckere Essen,
Der Ort, der 28 Menschen Arbeit geben kann,
und tolle Pläne und Möglichkeiten für die Zukunft.

Es ist eine sehr große Freude für mich, das heute in diesem Weihnachtsbrief zu
erzählen. Ich bin sicher, dass unsere tiefste Wunde für jeden von uns, wenn wir sie reflektieren, erkennen, und verstehen, Ausgangspunkt und größte Quelle unserer mit Willen gepaarten Kreativität werden kann.
In diesem Sinne erschließt sich mir auch die Aussage meines Lehrers Josef Beuys: „Jeder Mensch ist ein Künstler“ , als Schöpfer und Gestalter der Wirklichkeit. In dem Moment, in dem wir uns unsere Wunde zeigen, sind wir einander gleich, ich meine individuell und gleich im selben Moment. Hier ist für mich auch das Christus Wort verwurzelt: „ Liebe deinen Nächsten, wie Dich selbst“.

In diesem Jahr haben wir etwas erreicht auf unserem Weg.
Wir haben das ganze vergangene Jahr intensiv an der Festigung und dem guten Wachstum unserer Wurzeln gearbeitet. Das war Kapital-Bildung im wahrsten Sinne des Wortes, die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter weiter zu bilden, denn sie sind das Kapital unseres Unternehmens. Dazu gehörte persönliche und fachliche Weiterbildung, das Einüben von Kommunikations-wegen und -formen, Strukturbildung und Beweglichkeits-Übungen.
Seit März ist nun mein Sohn Paul Jakob Mattke im Unternehmen angestellt. Und auch meine Frau Brigitta Sui Dschen Mattke ist tiefer in die Gestaltung von Moin eingedrungen. Ab Januar werden beide einen Anteil der Moin Bio GmbH übernehmen und dann auch offiziell in der Geschäftsführung mitarbeiten. Die Planung für unseren Neubau schreitet voran und ich hoffe, dass wir die zur Realisierung nötigen Kräfte finden und bündeln können.

Ich bedanke mich auch in diesem Jahr wieder von ganzem Herzen für die gute Zusammenarbeit bei Ihnen, unseren Kunden und Lieferanten, bei den Freunden für alle herzliche Zugewandtheit und natürlich beim gesamten Moin Team für den Fleiß und die gute hingebungsvolle Arbeit.

Ihnen allen wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest
und viel Kraft und Zuversicht für das, was vor uns liegt.

Ihr Hans Paul & Brigitta Sui Dschen & Paul Jakob Mattke
mit allen Mitarbeitern

Zum Bio-Betrug in Italien

Bei uns steht Bio drauf und ist auch 100% Bio drin!

 

Liebe Kunden!

Schade, dass wieder einige schwarze Schafe die Bioszene in Misskredit bringen!

Wie Sie vielleicht in der Presse gelesen haben, wurden in Italien konventionelle Produkte als Bio-Produkte deklariert und auch nach Deutschland geliefert, hier nachzulesen: http://www.taz.de/Skandal-um-Bio-Lebensmittel/!83335/

Damit Sie sich sicher fühlen können, haben wir bei allen unseren Lieferanten genau recherchiert und können Ihnen nachweisbar versichern:

Wir haben keinerlei Geschäftsbeziehungen zu den genannten Lieferanten Sunny Land, Sona, Bioecoitalia, La Spiga der Kontrollstelle Suolo e Salute oder dem Labor Bioagri.

Die uns vorliegenden Infomationen unserer Lieferanten bestätigen, dass auch dort keine Verbindungen zu den genannten Unternehmen bestehen.

Nach heutigen Informationen ist hauptsächlich Soja betroffen. Hier können wir den Einsatz vollständig ausschließen, da wir keinen Soja oder aus Soja hergestellte Produkte in unserer Produktion einsetzen.

Sollten Sie noch weitere Fragen an uns haben, schreiben Sie uns eine kurze Mail an b.mattke@moin.eu

Wir hoffen, dass Sie auch weiterhin all den Menschen Vertrauen schenken, die tagtäglich in Ihrer Arbeit versuchen, Ihnen leckere und gesunde Lebensmittel auf den Tisch zu bringen.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit mit ruhigen Momenten abseits der vorweihnachtlichen Hektik.

brigitta sui dschen mattke

 

 

 

 

 

Nicht nur für “schieet wedder” – unser neuer Apfelstrudel!

Liebe Kunden!

 

Mit schieet wedder kennen wir uns hier oben im Norden ja gut aus, auch wenn wir im Moment von der Sonne verwöhnt werden und selbst die Nächte vom Oktobervollmond erhellt werden.

Aber der Winter kommt bestimmt und die Zeit für das gemütliche Zuhausesein. Deswegen wollen wir es nicht versäumen, Ihnen unseren neuen Apfelstrudel vorstellen. Der passt nämlich ganz wunderbar in die Zeit, die nun vor uns liegt und hilft Ihnen hoffentlich, sich mal eine geruhsame entspannte Stunde zu gönnen.

Unser “Apfelstrudelprojekt” hat uns zwei Jahre lang beschäftigt, bis der Strudel 2010 marktreif war. Wir hatten einfach eine genaue Vorstellung, wie er zu sein hatte: saftig, nicht zu süß, nur mit Semmelbröseln darin, er sollte nicht matschig werden, wenn er eine Weile steht und auch am nächsten Tag noch schmecken. Die meisten Kunden haben uns aber erzählt, dass es einen nächsten Tag meistens nicht gibt, so schnell weggegessen wurde er. Ganz besonders von den Hausfrauen und Hausmännern, die selbst gerne und gut backen, haben wir viele Komplimente erhalten. Eine Kundin erzählte uns, dass ihr Mann verärgert war, weil er nicht gemerkt hat, dass der Strudel nicht von seiner Frau selbst gebacken war, wie bisher. Na, wenn es keinen anderen Grund für Ärger gibt, dann ist es gut! Wir haben uns jedenfalls über Ihr Lob sehr gefreut, weil wir sehr lange experimentiert haben. Die Füllung sollte ja nicht nur unseren Geschmacksvorstellungen entsprechen, sondern musste auch genau die richtige Konsistenz erhalten, damit sie beim Backen nicht ausläuft, aber auch nicht zu schwer wird. Wir finden, das ist uns ganz gut gelungen. Auch den richtigen Apfel zu finden, war nicht ganz einfach, letztes Jahr hatten wir einen Ingrid-Marie, zur Zeit verwenden wir einen Boskop aus dem alten Land, der genau die richtige Säure besitzt. Wir haben den Strudel nicht zu stark gezuckert, denn viele Menschen brauchen nicht mehr soviel Süße und außerdem kann man leichter nachsüßen als umgekehrt.

Da der Strudel uns als das ideale Familienprodukt erschien, haben wir ihn bisher in 600 g gefertigt. Nun haben sich aber so viele Kunden eine kleinere Größe gewünscht – gerade für die Single- oder Zweierhaushalte war unsere Familienpackung wohl ein wenig zu groß – dass wir diesem Wunsch nachgekommen sind: es gibt den Apfelstrudel jetzt in der 400 g Packung. Im Zuge dieser Veränderung haben wir noch einmal ein bißchen experimentiert, den Strudel mit gerösteten Mandeln verfeinert und sind jetzt sehr zufrieden.

Wir hoffen, Sie auch. Wir wünschen Ihnen jedenfalls guten Appetit dabei und hören gerne von Ihnen, wie es geschmeckt hat.

Ihnen allen einen schönen Herbst und dass Sie ab und zu Raum und Zeit finden für sich und alles, was Ihnen wichtig ist, wünscht ganz herzlich

brigitta sui dschen mattke

 

 

David trifft Goliath an der Schläfe !!

Honig mit Pollen genmanipulierter Pflanzen ist ein “genetisch verändertes Lebensmittel” im Sinne des europäischen Gentechnikrechtes und benötigt eine entsprechende Zulassung!! Ohne eine solche Zulassung ist das Lebensmittel in Europa nicht verkehrsfähig!!
Kürzlich hat ein Imker mit dem Umweg über den Bayrischen Verwaltungsgerichtshof ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes erhalten. Danach ist Honig, der immer auch durch einen Anteil von Pollen zum dem wird was er ist, dann nicht verkehrsfähig wenn diese Pollen von genmanipulierten Pflanzen (z.B. Mais der Sorte MON 810) stammen. Der betroffene Imker hatte eine seiner letzten Honigernten komplett in der Müllverbrennungsanlage entsorgt, weil der Honig solche Pollen enthielt.
Der Imker ist unterstützt worden vom Bündnis zum Schutz der Bienen vor Agro-Gentechnik, das initiiert wurde durch Mellifera e.V. und in dem verschiedene Imkerverbände Mitglied sind.

Dieses Urteil hat weitreichende Folgen:
1. Es kann ein Schadensersatzanspruch eines Imkers gegenüber demjenigen entstehen, der für den Anbau von genmanipulierten Pflanzen verantwortlich sind.
2. Nach Untersuchungen von Importhonigen enthalten ca. 50 % dieser Importhonige Pollen genmanipulierter Pflanzen. Diese Honige und auch alle anderen Produkte wie z.B. reiner Pollen, pollenhaltige Kosmetika, pollenhaltige Arzneimittel sind in Europa ohne eine Zulassung ebenfalls nicht verkehrsfähig.

Die Genmanipulation der genannten Maissorte besteht darin, einen Genabschnitt von Bacillus thuringensis in das Erbgut dieser Pflanze einzuschleusen, um dem Mais eine “Abwehr” gegen Fraßinsekten/Maisschädlingen zu geben. Pollen von diesem Mais trägt diese Eigenschaft in sich und Pollen ist Bienenbrot, die Eiweißquelle der Bienen mit der sie ihre Brut füttern. Meines Wissens nach gibt es bisher keine Untersuchungen, die sich mit der Frage auseinandergesetzt haben wie Pollen mit Bt-Gen auf die Bienenbrut wirken. Ich vermute eine direkte Schädigung der in der Entwicklung befindlichen Bienen, denn Bacillus thuringensis hat insektizide Wirkungen.

Wie geht’s den Immen?
Die Immen haben ihren Wintersitz bekommen,d.h. die Waben auf denen sie im Bienenstock überwintern. Da ich den Immen im Juli ihre Energievorräte genommen habe, sind sie von mir gefüttert worden. Das mache ich mit Kristallzucker und geringen Mengen Honig, den ich in einem Tee (Kamille, Melisse, Pfefferminze etc.) auflöse. Die Zuckerlösung tragen die Immen dann in ihre Waben. Insgesamt brauchen die Immen ca.15 kg an Zucker/Honig um über den Winter zu kommen.

Die im September geschlüpften Bienen werden diejenigen sein, die 6 Monate bis zum Frühjahr den Bienenstaat bilden. Diese Bienen benötigen andere Eigenschaften als die Sommerbienen, die nur 3-4 Wochen ihre emsige Arbeit verrichten und dann den Stock verlassen um zu sterben. Die Vorbereitung der Immen auf den Winter versuche ich bei den Eingriffen in den Bienenorganismus zu berücksichtigen, d.h. die Behandlungen der Bienen gegen die Varoamilbe und das Füttern der Bienen erfolgen nach einem Einblick in das Bienenvolk und werden dann zeitlich so eingerichtet, dass die Bienen möglichst ungestört bleiben.

bee-man.

Der Omnibus war hier!

Unser Glückstädter Kirchturm wirkt doch ein wenig erdenschwer neben der Demokratie-Rose!

Letzte Woche hatten wir mal wieder den Omnibus für direkte Demokratie zu Besuch in Glückstadt – für uns ist das immer eine besondere Freude. Seit vielen Jahren sind wir Unterstützer des Omnibusses und verfolgen die wichtige Arbeit aus der Nähe und der Ferne.

omnibus_glückstadt-2011

Werner Küppers und Karl-Heinz Tritschler vom Omnibus

Neben Werner Küppers, und Karl-Heinz Tritschler, waren diesmal Maxie Zurmühlen, Katrin Tober und Deva mit dabei. Es inspiriert und nährt uns, mit den Menschen in Kontakt zu sein, die wie wir in unserem täglichen Tun versuchen, an den bestehenden Verhältnissen, das zu ändern, was nötig ist. Es besteht im Alltag ja immer wieder die Gefahr, das große Ganze aus dem Auge zu verlieren. Da fungiert der Bus mit seinen Akteuren als eine Art Ladestation:  frische Energie und geistige Nahrung für unsere Arbeit. (Wir revanchieren uns dann mit einem guten Abendessen und Duschmöglichkeiten….)

Diese resolute Mittsiebzigerin hat uns besonders beeindruckt: nicht nur durch ihr fröhliches Outfit, sondern auch durch ihre entschiedenes Engagament!

Diesmal verfolgt der Omnibus auf seiner SchleswigHolstein-Tour, die noch bis Mitte September dauern wird, 2 Anliegen:

Die beiden Volksinitiativen:
1. Volksinitiative “Volksentscheid ins Grundgesetz: Für die Einführung von Volksinitiative, Volksbegehren und Volksentscheid auf Bundesebene” (Bundesratsinitiative nach Art. 41, Abs. 1 Landesverfassung des Landes Schleswig-Holstein)
2. Volksinitiative “Für vereinfachte Bürgerbegehren und Bürgerentscheide in Schleswig-Holsteins Gemeinden und Kreisen”.

Die drei Phasen der Volksabstimmung:
Im ersten Schritt müssen dafür in diesem Jahr bis Ende September 20.000 Unterschriften pro Volksinitiative gesammelt werden. Im zweiten Schritt folgt dann 2012 das Volksbegehren mit 5% (ca. 110.000 Eintragungen, diesmal auf dem Amt) innerhalb von 6 Monaten. Ist auch das Volksbegehren erfolgreich, findet im Jahr 2013 der Volksentscheid über die beiden Vorschläge statt.

Wer das Anliegen mit unterstützen will, kann sich hier Unterlagen  herunterladen.

Wener Küppers und Hans-Paul Mattke beim Werkzeugvergleich

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Morgenspaziergang durch die Felder

Morgenspaziergang durch die Felder
Der Sommer ist bei uns die Zeit, in der wir viel administrative Arbeit haben. So sind wir gerade dabei, unsere Verpackungen zu überarbeiten, damit sie noch kundenfreundlicher werden und die wichtigen Informationen noch besser kommunizieren – da gibt es immer noch etwas zu tun. Neue Verpackungsmaschinen werden angeschafft, Pläne für unseren Firmenanbau werden erstellt, neue Produkte sind in Vorbereitung.

Damit wir nicht ganz hinter dem Schreibtisch versinken, sondern die Natur um uns herum wahrnehmen, tut ein morgendlicher Spaziergang durch die Felder gut.

Heute sind wir wie oft zu unserem Nachbarn vom Dannwischhof spaziert. Der Dannwischhof gehört zu den Biopionieren und wirtschaftet bereits seit 1957 nach Demeter Richtlinien. Eine große Ruhe ist in der Natur spürbar. Man glaubt fast, das Getreide reifen zu hören. Es gibt eine wunderschöne Kastanienalle und immer wieder erlebt man Momente, die einen besonders berühren, sei es ein alter prächtiger Baum, der Blick über das leise wogende Korn oder das herrliche Grün des Spitzwegerich.

Heute haben wir uns den Roggen angeschaut und die ersten Weizenkörner probiert. Der Weizen ist noch nicht trocken, sondern braucht jetzt noch Sonne und regenfreie Zeit. Aber wenn man das   Korn kaut , dann kann man schon den sogenannten Kleber, das Eiweiß des Getreides testen. Es entsteht ein zäher elastischer Faden, der später für  Struktur im Blätterteig oder Croissant sorgt. “Toller  Kleber!” war das fachmännische Urteil von Hans-Paul Mattke.

Und Thomas Scharmer erklärt uns auf Nachfrage, dass das Weizenfeld zweimal durchgehackt wurde, was immer sehr gut auf Eiweiß(Kleber-)struktur wirkt.

Es tut einfach gut, sich täglich mit der Natur zu verbinden und sei es eben nur für einen kleinen Spaziergang.

Angespannte Nerven und angestrengte Augen beruhigen sich und die tägliche Arbeit wird neu “angeschwungen”.
Das eigene Maß wird spürbar, wenn wir durch die Felder gehen und uns wieder bewußt wird, dass es immer noch die gute alte Erde ist, die uns täglich versorgt.

Wir wünschen Ihnen, wo immer Sie sind, ob in der Stadt oder auf dem Land, dass Sie immer wieder mal Zeit finden, sich zu verbinden und sei es nur mit dem Löwenzahn im Asphalt.

Noch einen schönen Juli wünscht herzlich

brigitta sui dschen mattke

Klangwechsel beim John Cage Projekt

Das 639 Jahre dauernde Konzert geht weiter:

Am 5.August 2011 findet der nächste Klangwechsel beim John Cage Orgel Projekt in Halberstadt statt. Dann wird es wieder ein ganzes Jahr dauern, bis ein neuer Ton erklingen wird.

Mehr Infos unter:http://www.john-cage.halberstadt.de

neues vom bienenmann

Das Bienenjahr hat mit Johanni (24. Juni) seinen Zenit erreicht und liegt nun schon einige Wochen hinter uns. Die Immen als Wärme-Licht-Wesen haben mit der Sommersonnenwende (21. Juni) ihre Tendenz zur Vermehrung für dieses Jahr eingestellt. Schwärme, die natürliche Form der „Ablegerbildung“, sind nach Johanni allenfalls noch als Nachschwärme zu erwarten. Die Immen bereiten sich nun auf die dunkle Jahreszeit vor und tragen Honig und Pollen ein, um für die trachtlose Zeit vorbereitet zu sein. Die Stimmung am Bienenstand hat sich mit der Sommersonnenwende geändert, man kann das als Imker deutlich spüren.

Als Trachtpflanzen stehen den Bienen jetzt die Winterlinden, Steinklee und auch noch Kornblumen zur Verfügung.

In der Nähe meines Bienenstandes ist eine Fläche von 8 ha mit einer Mischung von Insekten-freundlichen Pflanzen eingesät worden. Dort stehen Borretsch und Buchweizen in Blüte und ich beobachte mit Spannung was dort in diesem Jahr noch so seine Blüten treiben wird.

Ein Jungvolk (Teil eines Pflegevolkes mit Königin aus 2011) auf meinem Bienenstand steht auf einer Waage mit der ich, in den von mir gewählten Abständen das Gewicht der Immen feststellen kann. Es überrascht mich, dass trotz reger Flugtätigkeit zz. relativ wenig Nektar eingetragen wird. Bei den Altvölkern verhält es sich genauso, auch ohne dass ich dort das Gewicht genau ermitteln kann. Die Trachtpflanzen scheinen relativ wenig zu honigen.

Die „Tätigkeit“ des Imkers beschränkt sich zz. auf die Beobachtung und ggfs. Pflege der Jungvölker (Futtervorräte).

bee-man!

 

Anbemerkung zum Bild oben:

wenn man Bienen wild bauen lässt, entsteht solch eine organische herzform